PR: KMP Honda Racing zum ADAC SX Cup München

Jens Becker Jens Becker

Kein Glück in München

ADAC SX-Cup München, 21./22.12.

Zum letzten Supercross in diesem Jahr ging es für die KMP Honda Racing Mannschaft nach München und so kurz vor Weihnachten sollte es in der Olympiahalle leider keine Geschenke geben.

Vor allem Mickael Musquin hatte es in München schwer. Zwar startete der Freitags-Sieger von Stuttgart mit einem starken Vorlauf-Sieg perfekt in das Wochenende, doch danach lief nicht mehr viel rund. Mickael blieb der Finaleinzug an beiden Abenden verwehrt, trotzdem bleibt der Franzose mit Rang sieben in der Meisterschaft bester Honda-Pilot im Feld: „Das war ein Wochenende zum vergessen für mich und ich bin wirklich schlecht gefahren. Ich hatte eigentlich gut trainiert in den letzten Wochen, doch die Tage vor München hatte ich ein paar Probleme und sehr viel Stress, vielleicht lag es daran. Mein Speed war da, aber immer nur für drei oder vier Runden, dann fühlte ich mich nicht mehr wohl und verlor die entscheidenden Plätze. Ich konzentriere mich jetzt voll auf Dortmund und will dort noch einmal alles setzen!“

Ebenfalls alles andere als zufriedenstellend lief es für Filip Thuresson. Der Blondschopf, der in Chemnitz noch den Weg ins Finale schaffte, fand in München einfach nicht zu sich selbst und auch nicht den Weg ins Halbfinale an beiden Abenden: „Ich bin sehr enttäuscht über mich selbst und traurig darüber, dass ich für das Team und Alex hier nicht mehr zeigen konnte. Ich habe mich nicht wohl gefühlt, keinen Rhythmus gefunden und war einfach nicht aggressiv genug. Bis Dortmund werde ich neue Kräfte sammeln und dort versuchen wieder ins Finale zu fahren.“

Erstmals für das KMP Honda Racing Team bei einem deutschen Supercross am Start war Jason Clermont und der kleine Franzose zeigte gleich am ersten Abend wie schnell er ist. Jason musste zwar durch alle Hoffnungsläufe, gewann aber davon einen und qualifizierte sich auf diesem Weg in das stark besetzte Freitagsfinale. Dort reichte es zwar nur zu Rang elf, aber überhaupt im Finale zu sein war hier in München schon viel Wert. Am zweiten Abend blieb Jason der Finaleinzug leider knapp verwehrt: „Ich bin hier gut gefahren, habe mich für das Finale qualifiziert, habe viel gelernt und bin daher sehr zufrieden mit mir. Ich weiß jetzt worauf ich mich beim deutschen Supercross einstellen muss und bereite mich dementsprechend auf Dortmund vor, denn dort will ich noch besser sein! Ich danke Alex und dem ganzen Team für die Erfahrung und das tolle Wochenende.“

Für den einzigen SX2-Piloten im Team, Guillaume Fegli, endete das Wochenende leider zu früh und vor allem sehr schmerzhaft. Nachdem sich der junge Franzose am Freitagabend erneut für die Finalrennen qualifizierte und diese mit den Rängen sechs und zehn auch vernünftig abschließen konnte, stürzte Guillaume im Last-Chance-Race an einem Dreier schwer und musste ins Krankenhaus. Zu seinem Glück war nichts gebrochen und schon am Abend war Guillaume trotz starker Prellungen am gesamten Oberkörper wieder im Fahrerlager und auf den Rängen zu finden.

 

Die nächste und letzte SX-Veranstaltung in dieser Saison findet vom 11. bis 13. Januar in Dortmund statt, alle Infos dazu finden Sie auf www.supercross-dortmund.de. Wir wünschen eine guten Rutsch ins neue Jahr!

 

PR KMP Honda Racing/Martin Anderson 

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