PR: Castrol Power1 Moto Web Team zum ADAC SX Cup München

Jens Becker Jens Becker

Pech verhindert erfolgreichen Jahresabschluß
ADAC SX-Cup München, 21./22.12.

Zur letzten Supercross-Veranstaltung in diesem Jahr sollte es für die Mannschaft des Castrol Power1 Moto-Web Team kurz vor Weihnachten in die Münchener Olympiahalle gehen, wo erneutes Pech einen guten Saison-Abschluß verhinderte.

Wie schon in Stuttgart erwischte das Pech Teddy Maier. Der frisch gebackene Vater fuhr am Freitag zunächst locker ins Finale und war dort nach mäßigem Start auf dem Weg zu den vorderen Plätzen: „Ich hatte eigentlich ein starkes Finale und machte schon einige Plätze nach vorn gut, bis vier oder fünf Runden vor Schluß mein Motor den Geist aufgab und ich mitten in der Rhythmus-Sektion stehen blieb. Das hat mich richtig geärgert, aber das sind Dinge, die im Racing nun mal passieren können.“ so Teddy, der mit einem Ersatz-Motor am zweiten Abend erneut seinen Weg ins Finale fand, doch dort dieses Mal selbst einen Fehler machte: „Es lief sehr gut für mich am Samstag, sowohl im Vorlauf als auch im Halbfinale war ich Zweiter, doch ich war mir noch unsicher was meine Kupplung betraf, also ließ ich sie vorm Finale wechseln. Den Start habe ich dann komplett versaut und die neue Kupplung fühlte sich nicht gut an. Das Problem in so einem Finale ist einfach, dass die Pace bei allen sehr sehr hoch ist und man mit einem schlechten Start kaum noch Chancen hat. Ich habe es trotzdem versucht und irgendwann ist mir das Vorderrad weggerutscht. Es war nicht mein Wochenende, aber in Dortmund wird´s besser!“ kündigte Teddy zum Schluß noch motiviert an.

Sturzpech hatte auch Kyle Regal und nachdem sich der US-Boy bei seinem Debüt im Deutschen Supercross vor einigen Wochen in Chemnitz bereits eine riesige Brandblase am Oberkörper zuzog, folgten am Samstagabend nach einem Crash jede Menge weitere Schürfwunden, die sich über den gesamten Rücken verteilten: „Ich weiß auch nicht so recht, warum gerade mir das passiert. In Chemnitz habe ich mir meine ganze Seite verbrannt, dieses Mal riss mein eigener Hinterreifen mir den Rücken auf. Ich war Dritter oder Vierter, die Jungs vor mir stürzten und ich musste bremsen. Dabei überschlug ich mich und ich dachte schon, dass alles gut gegangen sei, doch irgendwie kam ich noch mit meinem Rücken ins Hinterrad.“ Der Freitagabend zuvor lief jedoch deutlich besser für Regal: „Ich qualifizierte mich für das Finale und wurde Neunter, dass war eigentlich mein Mindestziel und ich bin froh, dass ich das nach diesen beiden schmerzhaften Wochenenden überhaupt erreicht habe.“

Etwas unglücklich trotz guter Rennen war Nick Kouwenberg über sein Wochenende in München. Der Niederländer fuhr im ersten Wertungslauf am Freitag einen starken dritten Rang ein, stürzte jedoch im zweiten Durchgang und wurde nur Elfter. Noch besser sollte es am Samstag laufen, denn Nick überquerte im ersten Wertungslauf als guter Vierter die Ziellinie und war bis zur letzten Runde des zweiten Durchgang Zweiter, verlor jedoch noch zwei Plätze und musste sich mit Tages- und Wochenendrang fünf zufrieden gaben: „Ich weiß nicht so recht, was mit mir an diesem Wochenende los war. Besonders über die zwei verlorenen Plätze im letzten Rennen ärgere ich mich sehr. Wenn das nicht passiert wäre, hätte ich bestimmt auf dem Podium gestanden. Ich hatte hier in München mit ein paar persönlichen Problemen zu kämpfen, aber das ist jetzt alles abgehakt und ich bin zuversichtlich für Dortmund, dass ich dort aufs Podium fahren kann.“

Erstmals ins Abendprogramm schaffte es Niklas Raths und das obwohl der Niederzierer seit Wochen kein Motorrad mehr gefahren ist: „Seit Stuttgart bin ich hier das erste Mal wieder gefahren und ich war froh, dass es direkt wieder so gut geklappt hat.“ erzählte Niklas, der bereits am ersten Abend den Sprung ins Finale nur knapp verpasste: „Ich wollte in der letzten Runde noch den Dritten überholen und dabei stürzte ich.“ Einen Tag später sollte es fast genau so für den 19-Jährigen laufen: „Wie am Freitag war ich wieder Vierter im Last-Chance-Race und stürzte beim Überholversuch. Ich profitierte jedoch vom Sturz von Stephan Büttner und war so zum ersten Mal bei den Finalläufen dabei. Da habe ich mir dann keinen Druck gemacht, ich hatte mein Ziel erreicht und so ging ich locker die Rennen an.“ Rang neun und elf sprangen am Ende dabei heraus.

Die letzte Veranstaltung der SX-Saison findet vom 11. bis 13. Januar in Dortmund statt, alles Infos zum Event finden Sie auf www.supercross-dortmund.de. Wir wünschen Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr!

 

PR Castrol Power1 Moto-Web/Martin Anderson”, sowie “Clemens Bolz

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